Beschreibung
Wie konnte ein scheinbar so stabiles Gemeinwesen wie die DDR so plötzlich in sich zusammenfallen? Diese Studie handelt davon, wie das SED-Regime eine eigene »nationale«
Identität erfand und wie die DDR-Bürgerinnen und –Bürger mit ihr umgingen. Angesichts des Widerspruchs zwischen den propagierten sozialistischen Idealen von Gemeinschaft,
Identität und Heimatliebe und der Lebenswirklichkeit entwickelten sie eigene Vorstellungen von Zugehörigkeit und Identität und verbargen ihre Distanz zum Regime unter einer Maske regelkonformen Verhaltens. So trugen sie bis 1989 zur scheinbaren Stabilität der Parteiherrschaft bei und entledigten sich der ungeliebten »Nation« DDR mit Leichtigkeit, als es zur Revolution kam.
Verlag
Ch. Links Verlag
Veröffentlichung
01.06.2016
ISBN
978-3-86153-892-9
Kategorie
Zeitgeschichte
Gehört zu
Kommunismus und Gesellschaft
Bandnummer
3
Format
Broschur mit Abbildungen
Anzahl Seiten
368
Sprache
Deutsch
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