03. Mai 2022

MAX LA MANNA: TOTAL VEGAN ZERO WASTE #1

Max La Manna kocht vegan, möglichst ohne
Lebensmittelverschwendung und vor allem lecker! In seinem Kochbuch »TOTAL VEGAN ZERO WASTE« stellt er 80 seiner besten Rezepte vor. Hier im Beitrag zeigt er, was er aus einer
lang vergessenen Tüte Tortilla-Chips zauberte. In der nächsten Zeit wird
er außerdem verraten, wie wir unsere Lebensmittelabfälle in nur sieben
Tagen drastisch reduzieren können und uns zur 21-Tage-Zero-Waste-Challenge herausfordern.

Vor zehn Jahren entschied Max La Manna, vegan zu leben. Dann sagte er Plastik und Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Heute inspiriert der Koch und Aktivist in den sozialen Netzwerken fast eine Million Menschen, ihren Lebensmittelkonsum zu überdenken. Er teilt Tipps und Tricks, wie Müll vermieden und aus vermeintlichen Resten Neues entstehen kann. Außerdem lädt er mit unzähligen Rezeptideen dazu ein, gesundes, günstiges und vor allem leckeres Essen zuzubereiten.


 

In seinem ersten Kochbuch, übersetzt von Mary Scherpe, stellt er Tricks für zu Hause vom DIY-Deo bis zum selbstgemachten Zitronenreiniger sowie 80 seiner besten Rezepte vor, die allen schmecken, gesund sind und dabei noch Geld und Lebensmittel sparen: Banana-Bread-Granola, Kürbis-Pasta, crispy Blumenkohl-Curry und Brokkolistrunk-Suppe. Und seine Rezeptur für...

... »Vergessene Tortilla-Chips mit Gemüse«

Als er in der Küche seiner Freunde stöberte, fand er eine lang vergessene Tüte Tortilla-Chips, die bei seinem letzten Besuch garantiert auch schon da lag... Also dachte er sich dieses Nacho-Rezept aus. Zwar hatte er schon seit rund zwei Jahren nichts mehr gekauft, was in Plastik verpackt war, dennoch waren die »Vergessenen Tortilla-Chips« seine Art, etwas Gutes und Leckeres aus etwas zu machen, was schon da und in Plastik verpackt war. Das Beste an ihnen ist, dass sie direkt vom Blech gegessen werden können und man sich so den Abwasch spart.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Zutaten

  • 200 g Tortilla-Chips
  • 1⁄2 Bund Grünkohl, zerkleinert
  • 2 Tomaten, gewürfelt
  • 100 g getrocknete Cannellini-Bohnen (oder jede andere Bohne), über Nacht eingeweicht und dann gekocht (siehe Seite 160)
  • 1 große Karotte, in Bänder oder dünne Scheiben geschnitten
  • Olivenöl, zum Beträufeln
  • 120 ml Käsesoße (siehe Seite 179)
  • 3 EL selbst gemachter Cashew-Joghurt (siehe Seite 38) oder ein anderer Joghurt deiner Wahl
  • eingelegte rote Zwiebeln (siehe Seite 90) oder andere Pickles, die du zu Hause hast
  • 1 rohe Rote Bete, in sehr feine Scheiben geschnitten
  • ein kleines Bündel Koriander, gehackt

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  • Die Tortilla-Chips auf ein Backblech legen, erst den Grünkohl, dann die gewürfelte Tomate und dann die Bohnen und Karotten darauf verteilen.
  • Mit Olivenöl beträufeln. Im Ofen 8–10 Minuten backen, bis die Ränder der Chips anfangen, braun zu werden.
  • Aus dem Ofen nehmen. Die Käsesoße darüberträufeln, einen Klecks Cashew-Joghurt, eingelegtes Gemüse, Rote Bete und Koriander dazugeben.
  • Das Beste ist, du kannst es direkt vom Blech essen und musst dann weniger abwaschen – so einfach!

 

Auch im Gespräch

Auch im Gespräch

Katja Eichinger, Wohnzimmer
Im Gespräch
24. März 2022
Am 11. April erscheint Katja Eichingers neues Buch »Liebe und andere Neurosen« mit zehn furiosen Essays. Es geht um Begehren, Lust und Leidenschaft, und um das Wechselspiel von Verlangen und Verunsicherung, wenn wir uns verlieben. Es ist ein radikal vergnügliches Buch, in dem Katja Eichinger auch sehr persönlich von Begegnungen erzählt, in denen sich ihr das Wesen der Liebe offenbarte. Die Bilder, die im Buch enthalten sind, stammen von dem Berliner Fotografen Christian Werner. Hier erzählt Katja Eichinger, warum sie so gern mit ihm zusammenarbeitet und seinen Blick auf die Welt liebt.
Gianni Jovanovich und Oyindamola Alashe
Im Gespräch
10. März 2022
Gianni Jovanovic ist Unternehmer, Aktivist und eine der bekanntesten Stimmen der Rom:nja und Sinti:zze in Deutschland. Gemeinsam mit Journalistin Oyindamola Alashe erzählt er in »Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit« seine Geschichte. Hier spricht Alashe über die Idee zum Buch, den Schreibprozess zu zweit in einer Berliner Altbauwohnung und ihre innige Freundschaft.
Porträtfoto Lorena Salazar
Im Gespräch
14. März 2022
Eine Frau sucht Zugehörigkeit und findet sie in einem adoptierten Kind. Sie ist weiß, der kleine Junge schwarz. Auf der Reise zur leiblichen Mutter durchqueren sie den größten Fluss Kolumbiens und während die Mitreisenden ihre Geschichten erzählen, erinnert sich die junge Frau an ihre eigene Kindheit – als weißes Mädchen unter Schwarzen. Mit diesem Debüt avancierte Lorena Salazar zum Shootingstar der kolumbianischen Literaturlandschaft. Hier spricht sie mit ihrer Übersetzerin Grit Weirauch über das Buch.