BAND 170 (2003)

Jakob und sein Herr

Autor:in: Denis Diderot
vergriffen

Beschreibung

»Es ist klar wie der Tag, dass ich hier keinen Roman schreibe.«*Diderots Meisterwerk darf in der Anderen Bibliothek nicht fehlen. Es anzupreisen ist überflüssig; Lessing, Hegel und Nietzsche haben längst das Nötige darüber gesagt, und Goethe meinte: »Diderot ist ein einzig Individuum; wer an ihm oder an seinen Sachen mäkelt, ist ein Philister - und deren sind Legionen«. Ja, wenn unsere Philosophen nur so gut schreiben und unsere Schriftsteller so gut denken könnten wie er!*Nach wie vor ist es die erste deutsche Übersetzung von Mylius, die Jakob und seinen Herrn am besten über den Rhein gebracht hat. In ihrer originalen Gestalt ist sie auf dem Büchermarkt längst nicht mehr zu finden. Das liegt am Eifer der Dudengläubigen und der Schriftreformer, die das Bearbeiten und Normalisieren nicht lassen können. Übrigens weist die klassische Übersetzung einige Lücken auf. Daran ist die Zensur schuld, die für eine Textüberlieferung voller Tücken sorgte.*Horst Günther hat die fehlenden Stellen eingefügt, auch einen Essay und viele Sacherläuterungen beigesteuert. Die Ausgabe ist mit Kupfern aus der »Encyclopédie« geschmückt. Außerdem kann sie mit den Memoiren aufwarten, die Diderots Tochter verfasst hat - ein unentbehrliches Zeugnis zu seiner Biographie, das in deutscher Sprache noch nicht zu lesen war.

Verlag
Die Andere Bibliothek
Erscheint
Januar 2003
ISBN
978-3-8218-4178-6
Format
Originalausgabe
Anzahl Seiten
448
Bandnummer
170
Sprache
Deutsch

Urheber:innen