BAND 011 (1998)

Diabolische Geschichten

Übersetzer:in: Ernst Sander
vergriffen

Beschreibung

Jules Amédée Barbey d'Aurevilly (1808-1889) war ein gefürchteter, ungerechter, unberechenbarer Literaturkritiker, bevor er 1874 durch den Skandalerfolg seiner Diabolischen Geschichten als Schriftsteller bekannt wurde. Er präsentierte sich als Feind des Fortschritts, des Realismus, des Naturalismus, als Romantiker der Konterrevolution, als Aristokrat, Dandy, Royalist und Katholik. Aber er war ein Katholik der Ausschweifung, den die Kirche beinahe in aller Form exkommuniziert hätte und den die öffentlich bestellten Zensoren und Sittenrichter lange drangsaliert haben. Denn sein Credo lautete: »Nun aber ist die Hölle ein Himmel mit umgekehrten Vorzeichen.«*Was nun die Frauengestalten dieser Geschichten betrifft: Warum sollten sie nicht als »Teuflische« bezeichnet werden? Haben Sie nicht zur Genüge Diabolismus in sich, um dieses holden Namens wert zu sein? Teuflische! Keine Einzige ist darunter, die nicht bis zu einem gewissen Grad teuflisch wäre. Keine Einzige, zu der man mit Fug und Recht »Mein Engel!« sagen könnte...

Verlag
Die Andere Bibliothek
Erscheint
Februar 1998
ISBN
978-3-8218-4011-6
Format
Originalausgabe
Anzahl Seiten
413
Bandnummer
011
Sprache
Deutsch

Urheber:innen