Beschreibung
»Eine Entdeckung.« Le Monde
Mila flieht vor dem postsowjetischen Chaos nach Paris, doch obwohl sie in Moldawien Akademikerin war, ist sie im europäischen Westen höchstens als Reinigungskraft gefragt. Die Flasche wird zu ihrer einzigen Heimat – denn ihre ursprüngliche Heimat gibt es nicht mehr. Doch Mila erinnert sich: An ihre Kindheit und an ihren ehrgeizigen Vater, der sie schon jung mitnimmt in verrauchte Cafés und zu Dissidentenkreisen, dem ein Leben als Intellektueller jedoch verwehrt bleibt; und an ihre wichtigste Beziehung, eine Dreiecksliebesgeschichte, in der Eifersucht, Manipulation und Exzesse immer wieder hochkommen.
Ein Roman über weibliche Selbstbehauptung zwischen Ost und West und die harte Realität von Exil und Sehnsucht, dessen lakonisch-poetischer Ton schmerzhafte Wahrheiten einfängt – und selbst eine metaphysische Heimat bietet in der Heimatlosigkeit einer Entwurzelung.
»Talent, ja, überfließendes Talent: Hier ist eine Schriftstellerin, die man im Auge behalten sollte.« El Periòdico
»Die Sicht der Autorin auf Menschen und ihre Lebenswege ist niemals einseitig.« Buchkultur
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