Der Auftakt der neuen Thriller-Reihe von Katharina Peters

Neue Stadt, neue Ermittlerin, neuer Fall: Mit »Kaltes Versprechen« startet Bestsellerautorin Katharina Peters ihre neue Thriller-Reihe in Hamburg. Im Interview gibt sie erste Einblicke in Rebekka Justs Auftaktfall – und in das Wiedersehen mit Krølle.
Kaltes Versprechen
Empfehlung

Kaltes Versprechen

Thriller

Softcover
16,00 €

Dies ist der Auftakt einer ganz neuen Reihe, diesmal ein Thriller mit dem Schauplatz Hamburg. Worauf dürfen sich die Leserinnen und Leser freuen?

Wer meine Ermittlerinnen von der Ostseeküste kennt und mag, wird sich bestimmt auch mit Rebekka Just anfreunden. Aber es gibt einige Unterschiede zu Romy, Emma, Sarah & Co.: Die Hamburger Kommissarin ist sehr jung, bringt ein bisschen Ballast mit in die Hansestadt und braucht Zeit, um anzukommen und sich im Team einzuleben. Der erste große Fall ist zudem hochemotional und bringt sie in jeder Hinsicht an ihre Grenzen. 

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Grafik mit steckbrief von Rebekka Just

Katharina Peters
Autor:in

Katharina Peters hat ein Studium in Germanistik und Kunstgeschichte abgeschlossen. Sie begeistert sich für japanische Kampfkunst und lebt mit ihren Hunden in Schleswig-Holstein.

Krølle ist eine besondere Figur, alteingesessene Fans werden ihn bereits kennen. Wieso wollten Sie mehr von Krølle erzählen?

Ich nenne ihn seit über zehn Jahren meinen Lieblingskiller, von dem ich einfach nicht lassen kann. Ein tierliebender Mann mit Prinzipien und einem zugegebenermaßen sehr fragwürdigen Lebenslauf sowie zwielichtigen Verbindungen und brisanten Entscheidungen. Krølle folgt seiner eigenen gewählten Bestimmung, versteht sich als Beschützer und Rächer, löst Fälle und übernimmt Aufträge aus unterschiedlicher Motivation. Er bietet mir ein weites Feld an spannenden Geschichten. Dabei kann ich ihm eine Freiheit zubilligen, die Kommissarinnen und Polizisten in der Regel nicht haben. Und manchmal spielt er einfach nur ein bisschen Robin Hood. 

Grafik mit Zitat aus Interview mit Katharina Peters. Text: "Um es kurz zu machen: Krølle agieren zu lassen, bereitet mir allergrößtes kreatives Vergnügen."
Grafik mit Steckbrif von Krølle

Sie haben uns mal verraten, dass Sie, wenn Sie mit dem Schreiben beginnen, oftmals noch nicht wissen, wer am Ende der Täter/die Täterin ist. Wie war das bei diesem Buch? Ab wann wussten Sie: So muss die ganze Sache am Ende ausgehen.

Auch bei diesem Thriller war lange nicht klar, in welchen Abgrund der Fall führt und wie Rebekka Just und Krølle die Hintergründe aufdecken. Ich wusste, dass es ihn gab, welche Auswüchse sich abzeichnen würden, hat sich jedoch erst im letzten Drittel gezeigt. Und bis mir klar war, wer der Mörder ist, musste ich mich noch eine Weile länger gedulden. 

Grafik mit Zitat aus Interview mit Katharina Peters. Text: "Ab einem bestimmten Punkt erzählt sich die Geschichte selbst – erst recht, wenn Krølle mit von der Partie ist. Ich vertraue ihm, dass er mir rechtzeitig verrät, wer der Böse ist."

Können Sie uns schon ein wenig verraten, wie es in Band 2 weitergehen wird?

Direkt nach dem Schreiben des ersten Bandes hat sich der Kern einer neuen Idee entwickelt. Dazu kann ich jedoch noch nichts sagen – nur so viel: Nach der Fallauflösung erhält Rebekkas Karriere einen kräftigen Schub. Zu dem Thema, mit dem sie sich dann als Nächstes befassen muss, recherchiere ich bereits. Es wird bitterböse.

 

Für alle Leserinnen und Leser, die Sie mit »Kaltes Versprechen« ganz neu entdecken: Was zeichnet Ihr Schreiben aus? Was ist Ihnen in Ihren Geschichten besonders wichtig?

Mir sind authentische Figuren wichtig, die sich in einem spannenden Plot weiterentwickeln und die Lesenden überzeugen; sie dürfen scheitern und böse sein, sie dürfen sich wandeln und die Seiten wechseln, sie dürfen kämpferisch, klug und tapfer oder mal feige sein. Meine Geschichten sind in einer nachvollziehbaren Gegenwart angesiedelt. Sie haben Wiedererkennungswert. Ich bevorzuge einen roten Faden und eine überzeugende Auflösung. 

Grafik mit Zitat aus Interview mit Katharina Peters. Text: "Ich greife auch politische und gesellschaftskritische Themen auf und konfrontiere mich und die Lesenden mit unbequemen Wahrheiten. Es gibt nicht allein schwarz und weiß. Wie im richtigen Leben."

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